Hutewälder sind Wälder, die auch oder ausschließlich als Weide zur Viehhaltung genutzt werden oder wurden. Als Vieharten können Schweine, Ziegen, Schafe, Rinder und Pferde genannt werden.
Seit Ende des 19. Jahrhunderts spielt die Waldweide in Deutschland keine nennenswerte wirtschaftliche Rolle mehr, auch wenn noch Anfang des 20. Jahrhunderts z.B. in Regionen mit Niederwaldwirtschaft manchmal noch Rinder in den Hauberg geschickt wurden. Heute findet man Hutewälder nur noch als Projekte des Waldnaturschutzes oder aus kulturhistorischen Gründen. Bedeutende Hutewald-Naturschutzprojekte, in deren Rahmen Waldflächen extensiv mit Rindern und Pferden beweidet werden, sind zum Beispiel der Hutewald im Naturpark Solling-Vogler oder die "Wilden Weiden im Taubergiessen" bei Kappel [ . . . ]
Premiumwanderwege, auf denen Sie diesen Lebensraum sehen können:
Hinweis: Diese Seiten befinden sich im Aufbau und werden kontinuierlich erweitert. Aus diesem Grund sind hier noch nicht alle Premiumwanderwege aufgeführt (March 2026)
Hutewaldweg
Wo einst arme Waldbauern ihr Vieh hüteten, säumen heute bizarre Baumriesen den Weg und sorgen in Verbindung mit dem hohen Anteil an Erd- und Graswegen und umgeben von natürlicher Stille für ein einzigartig intensives Walderlebnis ...